Tiefsinnige Botschaften

Denken kann gefährlich sein, nich denken ist tödlich

Aldous Huxley sagte mal

 

„Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.“


Es geht hier nicht um lieben oder hassen, sondern um das Auseinandersetzen mit sich selbst und der eigenen Umwelt. Ein einzelnes Bild kann die Welt mehr verändern, als 1‘000 weise Menschen zusammen.

Jedes Bild von Baron aus dieser Kategorie hat eine meist tiefliegende verborgene Botschaft, die für jeden eine andere ist. Meist ist der Titel ein Hinweis auf diesen versteckten Inhalt, der rein subtil mitschwingt und selten direkt wahrgenommen werden kann. Für den Betrachter wandelt sich grundsätzlich jedes Bild zu jeder Zeit. Dies ist nichts vor dem man Angst haben muss. Einst sagte ein weiser Mann in China:

„Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern.“

Es war Konfuzius.

Was wir sind und wer wir werden, hängt von vielem ab. Ein Teil kommt von unseren Genen, die wir von den Leiblichen Eltern bekommen. Diese bestimmen den einen Teil unserer Persönlichkeit. Einen anderen Teil übernehmen wir, meist unbewusst, aus unserem Umfeld und dem was uns Interessiert was wieder von den Genen und dem Umfeld beeinflusst wird. Damit kann es also keinen freien Willen geben oder gar bestehen. Wir sind doch rein das Ergebnis unserer Gene und des Umfeldes.

 

Dies ist nicht ganz richtig. Der freie Wille besteht darin, dass jeder von uns zu jeder Zeit in der Lage sein kann oder ist, bewusst etwas zu verändern oder andere Wege zu gehen. Man muss es wollen. Oder sollte Baron sagen: „Sie selbst müssen es wirklich wollen?“

Mit egal was man sich befasst und umgibt es färbt automatisch auf einen selbst ab.

Nehmen wir unsere Umwelt hingegen bewusst wahr, können wir mit entscheiden, was uns beeinflussen darf und wie viel. Wir werden zu dem was wir denken und was wir denke wird durch unsere Umwelt beeinflusst, genauso wie wir, unsere Umwelt durch unser Denken beeinflussen können.

Für die Frauen gibt es seit geraumer Zeit Selbst-Verteidigungs-Kurse. Dort lernen sich die Frauen innerhalb weniger Stunden oder Tage selbst zu verteidigen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Das wissen ist jedoch nicht tief genug verfestigt. Es wäre genauso als ob jemand versuchen wollte den Zauberlehrling von Goethe mit einem Mal lesen auswendig zu lernen. Es ist klappt nicht.

 

Bruce Lee sagte einmal:

„Ich fürchte nicht den Mann, der 10.000 Kicks einmal geübt hat, aber ich fürchte mich vor dem, der einen Kick 10.000 mal geübt hat.“

Was bringt dann ein solcher Kurs überhaupt?

 

Er ändert das eigene Denken, welches sich in der Körpersprache wiederspiegelt. Jemand der das Gefühl hat sich wehren zu können ist selbstbewusster im Auftreten. Ein Mensch, der Selbstbewusstsein ausstrahlt wird seltener Angegriffen als jemand der klein und Ängstlich wirkt. Das ist soll jedoch kein Freibrief sich dadurch bewusst in Gefahr zu bringen oder unachtsamer zu werden ganz im Gegenteil.

Wer glaubt er kann etwas nicht, ohne es wirklich zu versuchen wird nie erfahren ob er es kann. Es war genauso bei der Fotografie von Baron.

Am Anfang konnte er es nicht wirklich, aber er glaubte er könnte es schaffen. Jetzt sagen einige er kann Fotografieren, aber er glaubt, es nicht richtig zu können und lernt weiter. Trotz der eigenen Zweifel macht er weiter um besser zu werden.

Zweifel sind nicht der Richtige Ausdruck dafür was eigentlich gemeint ist. Es ist eher ein Hinterfragen, nach dem Nutzen für sich und für andere.

„Ein technisch perfektes Bild ist als Werk wertlos, wenn es keinen guten Inhalt vorzuweisen kann.“

Karon Baron Samedi von Syx

Bei einem Bild kann alles stimmig sein, Licht, Farbe, Schnitt und Motiv sogar die Bearbeitung. Fehlt eine Aussage oder gar ein tieferer Gedanke ist ein Bild meist nicht mehr als ein Stockfoto, welches für alles und nichts passend ist. Im schlimmsten Fall ist es der beschiedene Versuch der Konservierung einer Erinnerung oder eines Zustandes. Die haben genauso ihre Berechtigung. Naturelement machen Baron selbst ganz gerne Bilder, bei denen es rein um die ästhetischen Gesichtspunkte geht.

 

Es sind Augenblicke der vollen Achtsamkeit die Dinge zeigen an denen viele unbewusst vorübergehen würden ohne diese Wahr zu nehmen. Diese sind zum Betrachten und Träumen gedacht und können der Anfang einer schönen Reise mit der Fantasie oder eines eigenen Märchens sein. Daher haben selbst diese Bilder meist einen ein versteckter Sinn, welcher aber ganz persönlicher Natur des Betrachters ist.

Geplantes und Zufälliges

Es sind nicht viele Bilder, die in der Kategorie „Tiefsinnige Botschaft“ von Baron stehen dürfen. Meist sind es Bilder die einen Protest enthalten oder sich damit auseinandersetzen. Einige beziehen sich auf konkrete Ereignisse und müssen vor diesem Hintergrund gesehen und verstanden werden, um den wahren Sinn dieser zu erfassen. Andere sind Zeitlos und könne auf vieles hinwiesen ohne bestimmten Grund oder Gedanken.

Die meisten Bilder sind nicht geplant, sondern aus einer Situation heraus entstanden ohne einen bewussten, tieferen Gedanken. Dieser entsteht meist bei der Bearbeitung oder der Sichtung des Rohmaterials. Meist ist es ein Zusammenspiel aus vielen kleinen Eindrücken und Gedanken.

 

 

Bei den geplanten Bildern hingegen, wird wenig dem Zufall überlassen. Bevor ein solches Bild entstehen kann wird das Thema, um das es geht, von möglichst vielen Seiten betrachtet und durchgekaut bis zu guter Letzt der Kern erkennbar ist. Aus dem gesameltenten Wissensmaterial entsteht dann langsam eine Idee. Für ein Werk ist diese meist viel zu Komplex. Als erstes Beispiel ist das Werk „Candle Light Dinner for poor“ gut geeignet.

Um was geht es bei dem Werk?

Es geht im Grunde um Hunger und Armut, die nicht nur in Afrika, Asien oder Haiti zugegen sind. Viele ahnen nicht einmal, dass es in einem der reichsten Länder der Erde viele gibt die unter Hunger und Armut leiden, welche politisch gewollt ist. (Dazu verweisen Baron auf einen anderen Blog-Artikel von ihm.)

Doch wie kann man Armut und Hunger bildlich und angemessen zeigen? Man könnte Obdachlose fotografieren, denen es dermaßen dreckig geht das es den Herzen weh tut. Dies wäre ein endgültiger und totaler Raub des letzten Restes an Würde und wäre zu tiefst Menschen verachtend. Genauso wie Bilder von Suppenküchen machen zu wollen. Einen großen Haufen Geld zeigen und daneben eine Bettelschale würde es nicht deutlich erkennbar machen und wäre mehr ein Stockfoto.

Wie zeigt man den verzweifelten Versuch, wenigsten noch ein Stück der Würde zu erhalten selbst, wenn diese längst mit eleganten Business-Schuhen niedergetreten wurde?

 

Wie kann man deutlich machen wie groß die Not ist und der vergebliche Kampf um ein Stück Würde zu erhalten ohne Strom und Geld?

Es ist fast unmöglich. Erst war das Bild mit allen möglichen vollgestopft und überladen, es wirkte eher einer „Messi-Bude“ gleich als nach Armut und nackter Existenzangst. Nach vielem hin und her im Kopf kam eine Lösung für das Problem. Das Ergebnis ist auf dem Bild zu sehen. Der Schimmel ist reine Lebensmittelfarbe und Mehl gewesen.

 Ein Geplantes Bild ist um es genau zu sagen eine Karikatur. Alles überflüssige und Unnötige sollte weggelassen werden. Man sollte sich auf das absolut wesentliche konzentrieren und sich fragen würde es die Aussage schwächen, wenn es nicht vorhanden ist. Ganz am Ende sollte nicht mehr als unbedingt nötig da sein oder stark reduziert und rezessiv sein.

Durch die Hölle und zurück

Oft verdrängten Baron seine wahren Gefühle, im falschen Glauben, andern gefallen zu müssen. Kaum fing er an sich zu Zeigen wie er war, erkannte er, dass sich viele Abwendeten oder versuchten Baron zu ändern krampfhaft zu ändern. Andere gingen einfach fort oder Meldeten sich nicht mehr. Von Anderen wurde er einfach beiseitegelegt, einer alten Puppe gleich, mit der man nicht mehr spielen würde. Man log ihn höflich und freundlich an. Kaum einer hatte den Mut offen zu sagen was er besser machen könnte. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, wurden Baron eines von vielen Opfer, der indirekten politischen Gewalttaten des Harz IV-Systems. Wer sich nicht ausbeuten lassen will oder nicht ist wie es sich andere wünschen dem wird erst mit Strafen gedroht. Hilft das nicht wird solange Blockiert und drangsaliert bis der freie Wille gebrochen ist und der Delinquent die Maske trägt die gerade Mode ist.

Es kam zu einem Zusammenbruch gefolgt von einem Burnout. Am Boden liegend wurde einfach weiter auf die Seele eingeschlagen und getreten. Schließlich hatte diese ja zu Funktionieren oder ist ein unnützer Kostenfaktor den man wie einen alten Ackergaul entsorgen muss.

 

Eine Kapitulation kam für Baron nicht in Frage. Im Grunde begann damit das Thema „Geheimer Sinn“. Bilder mit denen Baron versuchte seine Gefühle zu verarbeiten. Dabei versuchte er die ihn umgebende Welt zu begreifen und andere zum Nachdenken zu animieren. Baron wollten dabei nie im Vordergrund stehen. Es ging um die Bilder und Werke, nicht um ihn als Person oder als Künstler. Es geht ihm viel mehr um die Werke welche er(-)schafft (werden).

Einige spenden Hoffnung, andere zeigen ein Stück der menschlichen Abgründe. Jedes Werk aus dieser Reihe hat für sich gesehen eine ganz eigene Botschaft: Diese ändert sich im Zusammenspiel mit den anderen Werken einem anderen Sinn ohne dabei die eigene Bedeutung ganz zu verlieren oder aufzugeben.

 

 

Im Grunde steht und spricht jedes Werk für sich alleine, ohne dass ein anders Werk benötigt würde um eine Geschichte daraus erwachsen zu lassen. Wer die Bilder, die hier gezeigt werden, ohne den Text betrachtet ergibt sich eine ganz eigene Geschichte aus der Serie. Es ist eine andere, als die Bilder in Wechselwirkung mit dem Text erzählen. Jetzt werden einige sich zu recht wundern was diese Information bedeutet. Dazu später mehr.

Doch zurück zu den Werken und dem Einblick in deren Sprache. Ein anders Bild behandelte den Fanatismus des Glaubens und dessen Folgen im Allgemeinen. Viele würden jetzt den Islam und die Scharia dafür heranziehen und die Attentate von Fehlgeleiteten Menschen in den Vordergrund rücken.

Das wäre zu kurz gegriffen und würde eine Religion, die von machthungrigen Monstern böse verunstalte wurde, weiter schädigen.

Oh Baron hören wieder welche in den höchsten Arien trällern, es wurde erneut gehetzt oder verunglimpft. Rhabarbara, Rhabarbara, Bal, bla…

Sarkasmus beendet.

 

Die Frage ist hier eine ganz andere was haben die Fanatiker gemeinsam? Was verbindet im Grunde alle dies Wesen? Es ist die Überzeugung, mit dem Glauben als einzige recht zu haben und die Kurzsichtigkeit, andere Menschen müssten genauso wie sie selbst sein um gerettet zu werden. Sie sehen die Welt in einem diffusen Licht, des eigenen verblendeten Glaubens. Viele sind sogar bereit sich und andere dafür zu Opfern oder zu verletzen. Man könnte sagen dies Menschen stehen vor einer Mauer des Glaubens, die sie nicht überwinden wollen oder gar können.

 Es dauerte lange bis Baron den richtigen Bildaufbau und einen angemessenen Verlauf gefunden hatte. Anfänglich hatte Baron angst das Werk könnte zu heftig sein. Daher hatte es lange auf einem Datenspeischer ruhen müssen ehe Baron sich wirklich sicher war, dass es richtig ist es zu zeigen.

Im Wandel der Zeit

Lange schauten Baron sich das Bild an, unschlüssig, ob das Werk geeignet war es zu zeigen oder ob es einfach zu krass zeigte, was Baron gefühlt oder gedacht hatte.

Oft schwebte das Werk „Blutiger Glaube“ über dem Mülleimer des Vergessens. Das Bild könnte die Wirkung von Sprengstoff entfalten. Es hätte das Potenzial für einen handfesten Streit über das Thema Glaube in sich eingeschlossen, vor dem Baron sich einfach ängstigte. Er Zweifelte ob es dies Wert wäre Dämonen zu wecken, die man nicht haben wollte und die mehr zerstören könnten als es nutzen würde.

Es ist eine schmale Gratwanderung zwischen der Kunst an sich und dem zu weit gegangen zu sein. Es ist immer die Frage was darf Kunst, was geht zu weit, ist unangemessen oder gar beleidigend.

 

Dies ist, bei solchen Werken, ein großes Hindernis und zugleich die reizvolle Herausforderung. Wie weit darf oder kann man gehen ohne zu weit gegangen zu sein? Gibt es überhaupt ein zu weit oder zu kurz oder seicht? Oder ist es eine Sache der Mode die gerade aktuell ist?

Bei anderen Werken war der Zweifel zu weit gegangen zu sein können, einfach zu groß. Die Botschaft der betreffenden Werke wäre einfach nicht dem Angemessen gewesen. Zudem sind manche Bilder zu persönlich. Mit diese Werken versuchen Baron ganz persönliche Dinge aufzuarbeiten bzw. zu verarbeiten. Wodurch nicht (sofort) jedes Werk der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird oder werden kann.

 

In vielen Fällen muss die Bedeutung erst, wie ein guter Wein, reifen und sich langsam entfalten. Dabei kann ein Werk verworfen und einfach gelöscht werden, ohne das Licht der Öffentlichkeit je erblick zu haben.

Es geht nicht darum möglichst viele Werke auf den Markt zu werfen, wie es einige Künstler gerne machen. Es geht um den Inhalt und die Botschaft des Werkes.

 

Jedes Bild aus der Reihe der tiefsinnigen Botschaften soll zum Nachdenken anregen und dazu auffordern sich mit der Umwelt und den Gegebenheiten (bewusst) auseinander zu setzen. Es geht darum, alles infrage zu stellen und zu Prüfen ob die Gedanken, das Verhalten oder das Wissen noch Zeitgemäß sind oder ob die Traditionen zum Aufbewahren der Asche verkommen ist, anstatt das lebendige Feuer weiter zu reichen.


Nur der Schatten der Wahrheit!?

Wer mit beiden Füßen fest genagelt auf dem Boden der Tatsachen steh kann nicht zurückgehen, jedoch zwangläufig auch nicht von der Stelle. Nicht jede neue Entwickelung ist ein Fortschritt. Oft ist ein bewusster Rückschritt zu altbewährtem, der wahre Fortschritt. Denn nicht alles Neue ist gut und im Gegenzug ist nicht alles Alte schlecht. Naturelement kann man das nicht pauschalisieren es ist eine bewusste Auseinandersetzung mit den Dingen und deren Nutzen.

Bevor es vergessen geht was hat es mit der Geschichte der Bilder auf sich die etwas anderes Erzählen als in Verbindung mit dem Text?

 

Jedes Bild hat für sich eine Geschichte und eine Bedeutung in der Richtigen reihen folge ergibt sich eine kleine Geschichte eines Lebens. Es ist eine Reise durch die Abgründe und neuer Hoffnung. Bilder können Stimmungen erzeugen und Meinungen beeinflussen. Ein Foto zeigt zwar meist die Realität doch diese kann man verändern in dem man den Kontext des Bildes ändert. Ein Bild ist meist wie am Anfang geschrieben eine Konservierung eines Zustandes oder einer Erinnerung. Setzt man diese in einen anderen Bezug, ändert sich zugleich der Sinn und die Botschaft des Bildes. Deshalb können diese manipulativ verwendet werden um eine Aussage zu stützen oder zu widerlegen. 

Selbst in der Kunst sollte das Feuer nicht erlöschen. Als Künstler prüfen Baron sich und seine Angewohnheiten, in wie weit diese noch von Nutzen sind oder Gültig sind. Oft sind es kleine Dinge die sich unbewusst verhärtet haben und die mit der Zeit den Nutzen verloren haben. Mit dem Erkennen der Muster beginnt die Arbeit diese bewusst zu ändern und Platz für neues zu schaffen und sich weiter zu entwickeln. Bei diesem Prozess gehen selbstredend einiger Bearbeitungstechniken verloren oder werden angepasst. Es gibt nichts das für die Kreativität schlimmer wäre als Monotonie und Uniformität. Dies zerstören jegliches Leben und Fantasie da es nichts Neues mehr geben kann und alles schon fertig gedacht wurde.


Das Wesentliche spielt sich direkt vor den Augen des Publikums ab

Stellt man bei dem Text das Lesen einfach ab und lässt die Bilder für sich wirken kommt ein ganz anderer Sinn heraus, als der Text vorgibt. Die Kunst dabei ist und war, jede Textpassage passte zu dem Werk und gab diesem eine andere Aussage. Wurde hier der Leser bewusst getäuscht oder geblendet und zu einem Opfer von Fehlinformationen?

Ja und Nein. Es kommt darauf an, was hat der Leser bzw. Betrachter erwartet und ob er sich hat manipulieren lassen ohne selbst die Informationen zu prüfen oder zu hinterfragen.

 

Etwas verschweigen nach dem nicht gefragt wurde ist keine Lüge. Genauso wenig wie es in andere Worte zu kleiden die im Grunde das gleiche bedeuten, aber etwas anders aussagen. Für viele ist Billig dasselbe wie Günstig. Doch beides muss nichts mit einander zu tun haben. Man könnte einen Schrank kaufen, der billig für 1‘000 €. Die Verarbeitung ist miserabel und er bricht bei der kleinsten last zusammen. Ein günstiger Schrank kostet ebenso 1‘000 € aber ist aus dem besten Materialien gefertigt und perfekt gearbeitet.

Der Trick an der Fotokunst ist es, die Wahrheit zu offenbaren, diese jedoch keines falls zu enthüllen. Denn jeder hat eine ganz eigene Definition dieser. Für den einen ist das Glas halbvoll für den anderen halb leer. Doch damit nicht genug ein anderer sieht, dass man es erneut auffüllen kann. Die Wahrheit hat viel mit dem Wahrnehmen zu tun und es gibt keine Absolute Wahrnehmung.

 

Das Wesentliche spielt sich direkt vor den Augen des Publikums ab, aber keiner wird es wahrnehmen können. Dies zeigen uns oft gute Illusionisten, welche in eine Welt entführen in der es anscheinend keine Logik mehr gibt und falls doch verstehen wir diese einfach nicht oder wollen es nicht verstehen.

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